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W3C-Validierung

Wie viele Fehler findet der offizielle Validator des W3C im HTML der Startseite?

Was wir prüfen

Wir schicken das HTML der Startseite an den offiziellen Nu HTML Checker des W3C, des Gremiums, das die Web-Standards festlegt. Er prüft, ob der Code den Regeln von HTML entspricht.

  • Mehr als 10 Fehler: schwerer Mangel.
  • 1 bis 10 Fehler: Warnung.
  • Warnungen des Validators: Hinweis.

Im Bericht siehst Du die ersten zehn Fehler und Warnungen mit Zeilennummer und Beschreibung.

Warum das wichtig ist

HTML ist die Sprache, in der Websites geschrieben sind. Wie jede Sprache hat sie Regeln: Elemente müssen geschlossen werden, bestimmte Elemente dürfen nur an bestimmten Stellen stehen, Attribute haben feste Schreibweisen.

Browser verzeihen viel. Sie reparieren fehlerhaften Code im Hintergrund und zeigen trotzdem etwas an. Das hat Folgen:

  • Unterschiedliche Darstellung: Jeder Browser repariert etwas anders. Ein vergessenes schliessendes Element kann in einem Browser unsichtbar bleiben und im anderen das Layout zerschiessen.
  • Unzuverlässiges Lesen: Google, KI-Crawler und Vorlesesoftware verarbeiten fehlerhaften Code nicht immer wie erwartet. Ein falsch verschachtelter Abschnitt wird dann womöglich der falschen Überschrift zugeordnet.
  • Signal für Pflegezustand: Viele Fehler entstehen durch veraltete Vorlagen, Plugins oder kopierte Code-Schnipsel. Sie zeigen, dass die technische Basis länger nicht überarbeitet wurde.

So behebst Du es

Fehler finden

Gib die Adresse der Website auf validator.w3.org/nu ein. Die vollständige Liste zeigt jeden Fehler mit Zeilennummer und dem betroffenen Code.

Fehler priorisieren

Beginne mit den Fehlern, die am meisten bewirken:

  1. Nicht geschlossene oder falsch verschachtelte Elemente, z.B. ein <div>, das innerhalb eines <p> steht.
  2. Doppelte IDs (siehe eigener Artikel).
  3. Fehlende Pflichtattribute, z.B. alt bei Bildern.
  4. Veraltete Elemente und Attribute (siehe eigener Artikel).

An der Quelle beheben

Die meisten Fehler stammen aus wenigen Stellen: dem Theme, einem Plugin, einem eingebetteten Widget. Wenn derselbe Fehler 20-mal vorkommt, ist er meist in einer einzigen Vorlage zu korrigieren.

WordPress und Baukästen

  • Theme und Plugins aktualisieren: Aktuelle Versionen enthalten oft Korrekturen.
  • Eigene HTML-Blöcke prüfen: Code-Schnipsel, die von Hand eingefügt wurden, etwa für Widgets oder Tracking, sind eine häufige Fehlerquelle.
  • Bei Wix, Jimdo und Squarespace stammt der Code vom Anbieter. Hier lässt sich wenig ändern, ausser bei selbst eingebetteten Elementen.

So prüfst Du es selbst

Auf validator.w3.org/nu wählst Du «Check by address», gibst die Adresse der Website ein und klickst «Check». Grüne Meldung bedeutet keine Fehler.

Häufige Fragen

Die Seite sieht doch gut aus. Warum sind Fehler im Code wichtig?

Browser sind sehr nachsichtig und reparieren fehlerhaften Code stillschweigend, aber jeder auf seine Art. Was in Chrome stimmt, kann in Safari verrutschen. Und Suchmaschinen, KI-Dienste und Vorlesesoftware reparieren nicht immer gleich.

Muss die Seite fehlerfrei sein?

Fehlerfrei ist ideal, aber kein Muss. Wichtig ist, echte Fehler wie nicht geschlossene Elemente oder doppelte IDs zu beheben. Warnungen sind meist Hinweise auf veraltete Schreibweisen.

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