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Cookie-Hinweis

Erscheint beim ersten Besuch ein Cookie-Hinweis, wenn die Seite Statistik- oder Werbe-Cookies setzt?

Was wir prüfen

Wir laden die Startseite in einem frischen Browser, wie ein Besucher, der zum ersten Mal kommt, und prüfen, ob ein Cookie-Hinweis sichtbar wird. Dann kombinieren wir das mit dem, was die Seite tatsächlich tut:

  • Kein Hinweis, aber Statistik- oder Werbe-Cookies: Warnung.
  • Kein Hinweis, aber andere Cookies oder Drittanbieter: Hinweis, das muss mindestens in der Datenschutzerklärung stehen.
  • Ein Cookie-Tool ist eingebunden, zeigt aber keinen Hinweis: Hinweis, denn viele Tools fragen nur Besucher aus bestimmten Ländern, etwa aus der EU.
  • Hinweis sichtbar oder keine Cookies und Drittanbieter: in Ordnung.

Das ist eine automatische Vorprüfung, keine Rechtsberatung.

Warum das wichtig ist

Cookies sind kleine Dateien, die eine Website im Browser speichert. Manche sind technisch nötig, etwa für einen Warenkorb. Andere dienen der Statistik oder Werbung und erkennen Besucher über Tage oder Monate wieder.

  • In der Schweiz verlangt das Fernmeldegesetz, dass der Betreiber über Cookies informiert und eine Möglichkeit bietet, sie abzulehnen. Das Datenschutzgesetz verlangt Transparenz über die Bearbeitung.
  • In der EU verlangen DSGVO und ePrivacy-Regeln für Statistik- und Werbe-Cookies in der Regel eine Einwilligung vor dem Setzen. Das betrifft auch Schweizer Websites, die sich an Kundschaft in der EU richten.

Ein Cookie-Hinweis allein reicht nicht: Er muss die Dienste auch tatsächlich erst nach der Zustimmung laden. Viele Banner zeigen zwar «Akzeptieren» und «Ablehnen», das Tracking läuft aber schon vorher. Das prüft der Artikel zu den Drittanbietern.

So behebst Du es

Variante 1: Banner mit echter Wahl

Binde ein Consent-Tool ein, das

  • beim ersten Besuch einen Hinweis zeigt,
  • «Ablehnen» gleich einfach macht wie «Akzeptieren»,
  • Statistik- und Werbedienste erst nach Zustimmung lädt,
  • die Entscheidung später änderbar macht, etwa über einen Link in der Fusszeile.

Verbreitete Tools sind Cookiebot, Usercentrics, CookieYes, Complianz und Borlabs Cookie (WordPress). Wix und Squarespace haben eigene Cookie-Banner in den Einstellungen.

Variante 2: Ohne Tracking, ohne Banner

Viele Websites brauchen kein Tracking über mehrere Websites hinweg. Mit diesen Schritten entfällt der Banner oft ganz:

  • Statistik ohne Cookies, z.B. mit einer selbst betriebenen Matomo-Installation im cookielosen Modus oder einem datenschutzfreundlichen europäischen Dienst,
  • Schriften vom eigenen Server statt von Google,
  • Karten als statisches Bild mit Link zu Google Maps,
  • Videos erst nach Klick laden.

Tool installiert, aber kein Hinweis sichtbar

Prüfe in den Einstellungen des Tools, ob es nur für bestimmte Länder aktiv ist. Ist das gewollt, stell sicher, dass Tracking für alle anderen Besucher trotzdem erst nach einer Information oder Zustimmung startet.

So prüfst Du es selbst

Öffne die Website in einem privaten Browserfenster. Erscheint ein Hinweis? Klick «Ablehnen» und prüfe in den Entwicklertools (F12) unter «Anwendung › Cookies», ob trotzdem Cookies wie _ga (Google Analytics) oder _fbp (Meta) gesetzt werden.

Häufige Fragen

Braucht jede Website einen Cookie-Banner?

Nein. Setzt eine Website nur technisch notwendige Cookies und lädt keine Tracking- oder Werbedienste, braucht es in der Regel keinen Banner. Ein Hinweis in der Datenschutzerklärung genügt dann.

Der Banner nervt die Besucher. Gibt es eine Alternative?

Ja: auf Tracking verzichten. Mit einer Statistik ohne Cookies und ohne Datenweitergabe, Schriften vom eigenen Server und Karten als Bild mit Link entfällt der Banner oft ganz.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Wir prüfen technisch, was beim ersten Besuch passiert. Ob die Lösung den rechtlichen Anforderungen genügt, beurteilt eine Fachperson.

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Wir prüfen «Cookie-Hinweis» und alle anderen Punkte in wenigen Minuten, kostenlos und ohne Anmeldung.